Jens Rohrer wurde 1975 geboren und ist dann groß geworten. Bekannt ist er für seine satirischen Kurzgeschichten. Berüchtigt für seine Guerilla-Lesungen. So taucht er unangemeldet an öffentlichen Orten auf und macht eine passende Lesung. Zum Beispiel las er vor dem Schnapsregal eines Discounters aus Büchern von Autoren, die Alkoholiker waren oder im Klinikum Texte über Krankheiten. Gedichte schreibt er auch manchmal, dann aber fast nur über Tiere. Warum weiß er nicht. Vielleicht hat ihn mal was gebissen. Er leitet den Ingolstädter Autorenkreis, gewann bereits zweimal den Pfaffenhofener Dichterpreis „Goethes Schlittschuh“ und ist Mitbegründer der Lesebühne „Besser als Fernsehen“ im KAP94.

 

Im Moment arbeitet er an seinem ersten Roman.

 

In mehreren Ausstellungen konnte man auch schon seine künstlerischen Arbeiten sehen. Er verwendete dafür ausschließlich Reißnägel und farbige Kartons. Hier und da wird das als Minimalismus bezeichnet. Aber eigentlich ist er nur faul. Wie sagte schon der große Monet auf die Frage, warum er keine Akte male: „War mir zu schwer.“

 

 

"Jens Rohrer ist eine Wohltat für den Geist." (Petra Kleine)

"Kenn ich nicht." (John Irving)